

Aus einer Idee wird gleich ein Termin
Angenommen, beim Abendessen sagt jemand: „Wir sollten wieder einmal zusammen ins Kino gehen.“ Du öffnest schon das Programm, findest einen Film und fragst nach den Plätzen. Die anderen überlegen noch, ob sie eine Komödie möchten. Du wärst gedanklich bereits beim Abspann.
So lässt sich Widder mit Aszendent Widder im Alltag veranschaulichen: Die Aussicht, etwas zu unternehmen, setzt rasch Energie frei. Das kann herrlich unkompliziert sein. Vorausgesetzt, die übrige Runde kommt beim Planen noch mit.
Wenn derselbe Impuls nach außen sichtbar wird
Welches Sternzeichen du hast, bestimmt die Stellung der Sonne bei deiner Geburt. Als Aszendent bezeichnet man das Tierkreiszeichen, das zur Geburtszeit am Geburtsort am östlichen Horizont aufging.
Astrologisch steht das Sternzeichen für zugeschriebene grundlegende Eigenschaften. Der Aszendent beschreibt unter anderem die Art, auf Menschen zuzugehen, und den ersten Eindruck. Beim Widder gehören Mut, Direktheit und Tatkraft zum traditionellen Bild.
Weil hier beide Male Widder steht, verstärkt sich derselbe Grundzug. Ein innerer Antrieb zum Handeln kann sich auch in einem offenen, entschlossenen Auftreten zeigen. Du wartest vielleicht nicht auf eine ausführliche Einladung, sondern stellst dich einfach vor. Darin liegt kein künstlicher Gegensatz zwischen innen und außen. Ob du dich darin wiederfindest, bleibt offen: Astrologische Bilder legen dich nicht fest.
Klar sagen, was dir jemand bedeutet
Nähe kann bei dieser Kombination etwas angenehm Eindeutiges haben. Statt lange auf den perfekten Moment zu warten, sagst du vielleicht: „Ich möchte dich sehen.“ Du organisierst einen Ausflug oder reservierst Zeit für einen gemeinsamen Abend. Gefühle bekommen damit eine konkrete Form.
Allerdings ist eine gute Idee noch keine gemeinsame Entscheidung. Frag ruhig: „Was würde dir heute gefallen?“ Vielleicht braucht der andere Mensch weniger Programm und mehr Ruhe. Seine Antwort muss deinen Vorschlag verändern dürfen. Das macht deine Zuneigung nicht kleiner, sondern aufmerksamer.
Der erste Schritt und der Schritt zu viel
Wo alle zögern, kann dein Anfangen entlasten. Du probierst etwas aus, übernimmst den ersten kleinen Arbeitsschritt und zeigst: Wir müssen nicht alles vorab lösen. Damit kannst du anderen Mut machen, selbst aktiv zu werden.
Derselbe Schwung kann aber die Mitsprache überholen. Während jemand noch überlegt, hast du vielleicht bereits für alle zugesagt. Wird dein Vorgehen dann gebremst, wächst womöglich die Ungeduld. Die Reibung entsteht aus der Verstärkung derselben Eigenschaft: Du möchtest handeln, bevor sämtliche Wünsche und Einwände auf dem Tisch liegen.
Nicht weniger mutig, nur gemeinsam
Hilfreich ist ein kleiner Zwischenhalt: erst fragen, dann wirklich zuhören und mit der Zusage warten. Du behältst deine Entschlossenheit, ohne das Tempo für alle festzulegen.
Beim nächsten Kinoabend darfst du das Programm also gern schon offen haben. Nur die Plätze müssen noch nicht gebucht sein. Ein gemeinsamer Plan beginnt nicht erst im Kinosaal.



