Wassermann als Sternzeichen und Fische als Aszendent

Wassermann mit Aszendent Fische: Anders denken und aufmerksam bleiben

Sternzeichen Wassermann
Wassermann
Aszendent Fische
Fische

Es geht auch ohne Vorführrunde

Angenommen, in einem Zeichenkurs sollen alle ihre Skizzen vor der ganzen Runde zeigen. Neben dir schiebt jemand sein Blatt unter den Block. Vielleicht wäre ein Austausch zu zweit angenehmer? Du fragst nach und bringst die Möglichkeit ins Gespräch. Nicht jede Zeichnung braucht gleich eine kleine Pressekonferenz.

Darin lässt sich diese astrologische Kombination anschaulich wiederfinden: Wassermann sucht eine andere Lösung, während der Fische-Aszendent darauf aufmerksam macht, wie sich eine Situation für andere anfühlen könnte.

Ein freier Kopf mit weichem Auftreten

Welches Sternzeichen du hast, bestimmt die Stellung der Sonne bei deiner Geburt. Dein Aszendent ist dagegen das Tierkreiszeichen, das zur selben Zeit an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging. Astrologisch steht das Sternzeichen für zugeschriebene grundlegende Eigenschaften; mit dem Aszendenten verbindet man unter anderem den ersten Eindruck und die Art, auf Menschen zuzugehen.

Dem Wassermann werden unabhängiges Denken, Einfallsreichtum und Interesse am Ungewöhnlichen zugeschrieben. Der Fische-Aszendent bringt in dieser Deutung Mitgefühl, Vorstellungskraft und Aufmerksamkeit für Stimmungen ein. Du kannst also zugänglich wirken und trotzdem sehr eigene Ansichten haben. Das ist ein astrologisches Bild, keine Festlegung auf einen bestimmten Charakter.

Verbunden sein, ohne sich einzuengen

In Beziehungen kann sich Zuneigung darin zeigen, dass du wirklich zuhörst und Verschiedenheit stehen lässt. Dein Gegenüber muss nicht dieselben Interessen haben, um sich bei dir willkommen zu fühlen.

Der Wunsch nach Nähe schließt deinen eigenen Freiraum nicht aus. Schwierig wird es eher, wenn du ihn ohne Erklärung nimmst. Ein plötzliches Abtauchen kann verletzen, obwohl du nur Ruhe suchst. Sag lieber: „Ich möchte kurz allein sein. Danach höre ich dir gern weiter zu.“ Bei unklaren Signalen hilft Nachfragen mehr als stilles Deuten: „Brauchst du gerade Gesellschaft oder etwas Abstand?“

Nicht nur umdenken, auch verständlich bleiben

Wenn beide Seiten zusammenarbeiten, entstehen Alternativen, die nicht nur neu, sondern auch menschlich passend sind. Du hinterfragst eine feste Regel und suchst einen Weg, bei dem die Beteiligten sich wohler fühlen können. Was sie brauchen, dürfen sie allerdings selbst sagen.

Die Reibung beginnt möglicherweise dort, wo viele Eindrücke zusammenkommen und du zu spät eine Grenze ziehst. Du entziehst dich einer Aussprache oder bist gedanklich längst weiter. Andere hängen währenddessen noch an der ungeklärten Situation. Benenne deshalb früh, was dir zu viel wird. Erkläre auch, wie du auf einen Vorschlag kommst, statt das Ergebnis einfach vorauszusetzen.

Auch dein Platz zählt

Du musst weder jede Stimmung auffangen noch für alles eine neue Lösung liefern. Im Zeichenkurs darf dein eigener Block ebenfalls offen bleiben. Mitgefühl und Eigenständigkeit ergänzen sich am besten, wenn du andere fragst, deine Grenzen aussprichst und dir ebenso viel Raum zugestehst wie ihnen.