

Am Pausentisch wird es interessant
Angenommen, bei der Arbeit werden Vorschläge für einen kleinen Lerntag gesammelt. Ein Kollege möchte ein vertrautes Thema vertiefen, eine Kollegin etwas völlig Neues ausprobieren. Du fragst nach, was beiden wichtig ist, und bringst eine Verbindung ins Gespräch: erst Erfahrungen austauschen, dann gemeinsam unbekanntes Terrain testen.
Kaum nimmt die Idee Form an, würdest du am liebsten schon Material besorgen. Der Kalender liegt noch ungeöffnet daneben. Auch er hätte vermutlich einen Beitrag zur Diskussion.
Was Sonne und Horizont unterscheiden
Welches Sternzeichen du hast, bestimmt die Stellung der Sonne bei deiner Geburt. Als Aszendent bezeichnet man das Tierkreiszeichen, das zur selben Zeit an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging.
Astrologisch steht das Sternzeichen für grundlegende Eigenschaften, die einem Menschen zugeschrieben werden. Beim Aszendenten geht es unter anderem um den ersten Eindruck und die Art, auf andere zuzugehen.
Zur Waage gehören in dieser Tradition Taktgefühl, der Wunsch nach Ausgleich und Freude an Gemeinsamkeit. Mit dem Aszendenten Schütze kommt eine zuversichtliche, offene und entdeckungsfreudige Wirkung hinzu. Andere einzubeziehen und neue Wege anzuregen können sich damit ergänzen. Das ist eine mögliche Lesart, keine Festlegung darauf, wie du bist.
Zusammen ausprobieren, ehrlich wünschen
In einer Beziehung könnte sich diese Verbindung darin zeigen, dass du neugierig nachfragst und gern etwas mit deinem Gegenüber entdeckst. Vielleicht hört ihr euch Musik an, die keiner von euch kennt. Nähe entsteht nicht nur durch das Neue, sondern auch dadurch, dass beide mit ihren Vorlieben vorkommen.
Wenig hilfreich wäre, immer „Such du aus“ zu sagen und später enttäuscht zu sein. Du darfst eine Richtung anbieten: „Ich würde heute gern etwas draußen machen. Was wäre für dich schön?“ Dein Wunsch muss nicht verschwinden, damit der andere Platz hat.
Begeisterung mit kurzem Zwischenstopp
Verschiedene Standpunkte anzuhören und daraus zusätzliche Möglichkeiten für ein faires Miteinander zu gewinnen, ist eine Stärke dieser Kombination. Beim Lerntag können dadurch auch diejenigen mitmachen, die sich zunächst nicht angesprochen fühlten.
Allerdings kann die Rücksicht der Waage klare Entscheidungen verzögern, während die Schütze-Seite bereits begeistert zusagt. Einzelheiten bleiben liegen, das Versprechen wird größer als die verfügbare Zeit. Oder aus langem Abwägen wird plötzlich eine ziemlich unverblümte Ansage.
Eine hilfreiche Reihenfolge lautet: den eigenen Wunsch aussprechen, Zeit und Aufwand prüfen, dann zusagen. Auch eine Grenze lässt sich freundlich und eindeutig formulieren. So müssen Taktgefühl und Ehrlichkeit nicht gegeneinander antreten.
Ein guter Vorschlag darf überschaubar bleiben
Zurück am Pausentisch genügt vielleicht eine einzige neue Übung statt eines ganzen Programms. Du kannst Lust auf Möglichkeiten machen, ohne sie alle übernehmen zu müssen. Wenn deine eigene Stimme hörbar bleibt und Zusagen machbar sind, bekommt das Gemeinsame eine verlässliche Grundlage.



