Waage als Sternzeichen und Fische als Aszendent

Waage mit Aszendent Fische: Einfühlsam sein und trotzdem wählen

Sternzeichen Waage
Waage
Aszendent Fische
Fische

Welche Musik darf es sein?

Angenommen, du sitzt in einem Zeichenkurs. Jemand wünscht sich Musik beim Arbeiten, eine andere Person kann sich dann kaum konzentrieren. Du fragst nach und bringst eine leise, instrumentale Aufnahme ins Gespräch. Eine Idee, bei der niemand sofort protestiert. Ob du selbst lieber Stille hättest? Darüber denkst du erst später nach.

So lässt sich Waage mit Aszendent Fische im Alltag vorstellen: aufmerksam für andere, erfinderisch beim Ausgleichen und gelegentlich etwas spät bei der eigenen Antwort.

Was Sonne und Horizont damit zu tun haben

Welches Sternzeichen du hast, bestimmt die Stellung der Sonne bei deiner Geburt. Als Aszendent bezeichnet man das Tierkreiszeichen, das zur selben Zeit an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging. In der Astrologie werden dem Sternzeichen grundlegende Eigenschaften zugeschrieben. Der Aszendent wird unter anderem damit verbunden, wie du Kontakt aufnimmst und welchen ersten Eindruck du vermittelst.

Die Waage steht traditionell für Taktgefühl, Gemeinsamkeit und das Bemühen um Ausgleich. Beim Fische-Aszendenten kommen Mitgefühl, Fantasie und Aufmerksamkeit für Stimmungen dazu. Du könntest anderen dadurch sanft begegnen und zugleich mehrere Sichtweisen im Blick behalten. Das ist eine mögliche Deutung, keine Festlegung darauf, wie du sein musst.

Zuwendung muss nicht wortlos bleiben

Vielleicht zeigt sich deine Zuneigung darin, dass du beim Erzählen nicht nebenbei aufs Handy schaust oder einen stillen Moment aushältst. Solche Gesten können Nähe schaffen, ohne viel Aufhebens darum zu machen.

Trotzdem musst du Bedürfnisse nicht erraten. Wenn ein nahestehender Mensch einsilbig wirkt, hilft eher „Brauchst du Gesellschaft oder möchtest du für dich sein?“ als eine lange Suche nach dem richtigen Verhalten. Und wenn du selbst reden möchtest, darfst du das sagen. Rücksicht ist keine Vereinbarung, nach der immer nur eine Person Raum bekommt.

Viele Perspektiven, eine Entscheidung

Die Stärke dieser Verbindung liegt darin, verschiedene Sichtweisen ernst zu nehmen und mit Einfühlung eine faire Lösung zu entwickeln. Fantasie kann dabei aus einem Entweder-oder eine brauchbare dritte Möglichkeit machen.

Die Grenze zeigt sich, wenn du vor lauter Rücksicht nicht mehr entscheidest. Vielleicht klingt eine Antwort für dich enttäuscht, und schon stellst du deinen Wunsch zurück. Du beschäftigst dich mit möglichen Stimmungen, statt die Sache anzusprechen. So werden Grenzen erst sichtbar, wenn du längst unzufrieden bist.

Auch dein Wunsch zählt als Beitrag

Ein freundliches Nachfragen kann dieses Kreisen unterbrechen: „Stört dich der Vorschlag wirklich, oder verstehe ich dich gerade falsch?“ Danach kannst du klar sagen, was du möchtest, und einen überschaubaren Versuch vereinbaren.

Im Zeichenkurs wäre das vielleicht eine halbe Stunde ohne Musik. Du darfst mitfühlend bleiben und trotzdem eine Wahl treffen. Dein eigener Wunsch gehört schließlich ebenfalls zu einem fairen Miteinander.