

Die Hände sind schon am Ton
Angenommen, du sitzt zum ersten Mal in einem Töpferkurs. Als gefragt wird, wer beginnen möchte, meldest du dich gleich. Wenig später arbeitest du geduldig an einer Schale, streichst den Rand glatt und prüfst, wie sie in der Hand liegt. Schnell fertig werden? Jetzt bitte nicht.
Diese vorgestellte Szene macht die Verbindung von Stier und Widder-Aszendent anschaulich. Die erste Hürde nimmst du beherzt. Sobald es um die Sache selbst geht, möchtest du ihr Zeit geben und etwas schaffen, das bleibt.
Nicht jedes Tempo bleibt gleich
Für dein Sternzeichen ist die Stellung der Sonne bei deiner Geburt ausschlaggebend. Als Aszendent bezeichnet man das Tierkreiszeichen, das genau dann an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging.
Astrologisch steht das Sternzeichen für zugeschriebene grundlegende Eigenschaften. Mit dem Aszendenten verbindet man unter anderem den ersten Eindruck und die Art, auf Menschen zuzugehen.
Dem Stier werden Geduld, Beständigkeit und Freude am Genuss zugeordnet. Beim Widder-Aszendenten sind es Mut, Direktheit und Tatkraft. Ein beherztes Auftreten kann deshalb mit dem Wunsch zusammengehen, anschließend ruhig und verlässlich weiterzumachen. Vielleicht findest du dich darin wieder; festgelegt bist du durch diese Deutung nicht.
Zugehen und dableiben
Zuneigung lässt sich hier auf zwei zusammenpassende Arten zeigen: Du wagst den ersten Schritt und bleibst auch dann zugewandt, wenn der Alltag wenig aufregend ist. Ein ehrliches „Ich möchte dich sehen“ und das vertraute Frühstück miteinander können gleichermaßen wichtig sein.
Deine direkte Art sollte allerdings nicht die Antwort vorwegnehmen. Wenn die andere Person nach einem langen Tag Ruhe braucht, hilft eine Frage mehr als ein entschlossener Vorschlag: „Was würde dir guttun, und wie langsam möchtest du es heute angehen?“ So bekommt Nähe einen Rhythmus, den beide mittragen.
Anpacken, ohne sich festzufahren
Mut zum Beginn und Geduld beim Weitermachen ergänzen sich gut. Bei der Schale bleibt es dann nicht beim begeisterten ersten Handgriff: Du arbeitest sorgfältig weiter, bis daraus etwas Brauchbares wird.
Anstrengend kann es werden, wenn du bereits losgelegt hast, ehe alle ihre Vorstellungen äußern konnten. Kommt später ein sinnvoller Hinweis, fällt das Umdenken womöglich schwer. Der schnelle Entschluss soll plötzlich unverändert gelten. Ungeduld beim Start und Festhalten am eingeschlagenen Weg können sich so gegenseitig verstärken.
Die Form ist noch nicht fertig
Frag vor dem Anfangen kurz nach und verständigt euch über das Tempo. Das nimmt deiner Initiative nichts weg, macht aber Platz für weitere Wünsche.
Hilfreich ist auch, die erste Entscheidung ausdrücklich als Probe zu sehen. Eine Schale darf ihre Form noch ändern. Du kannst etwas mit Ausdauer gestalten, ohne jeden anfänglichen Handgriff verteidigen zu müssen.



