

Nicht nur eine gute Idee
Angenommen, bei der Arbeit wird ein kurzer Einführungstermin für neue Kollegen gebraucht. Du meldest dich, skizzierst die wichtigsten Punkte und probierst gleich aus, ob der Bildschirm funktioniert. Ein schwungvoller Beginn ist schön. Ein verständlicher Ablauf wäre allerdings auch nicht schlecht.
Darin lässt sich die astrologische Mischung aus Steinbock und Widder-Aszendent erkennen: Du wagst den ersten Schritt und möchtest zugleich etwas aufbauen, auf das andere sich verlassen können. Mit dem ersten begeisterten Vorschlag ist die Aufgabe für dich noch nicht erledigt.
Was hinter dem schnellen Ja steckt
Für dein Sternzeichen ist die Stellung der Sonne bei deiner Geburt entscheidend. Als Aszendent bezeichnet man das Tierkreiszeichen, das in diesem Moment an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging.
Astrologisch steht das Sternzeichen für grundlegende Eigenschaften, die einem Menschen zugeschrieben werden. Der Aszendent beschreibt unter anderem die Art der Kontaktaufnahme und den ersten Eindruck.
Der Steinbock wird mit Besonnenheit, Verantwortungsgefühl und Ausdauer verbunden. Zum Widder-Aszendenten gehören in dieser Deutung Mut, Direktheit und Tatkraft. Dein Auftreten kann deshalb entschlossener und schneller sein, als deine gründlichen inneren Überlegungen vermuten lassen. Das ist eine mögliche Lesart, keine Festlegung deiner Persönlichkeit.
Zuwendung braucht auch ein offenes Ohr
Liebe kann bei dieser Kombination heißen: Du bist da, wenn du gebraucht wirst, und lässt ein unausgesprochenes Problem nicht endlos im Raum stehen. Zusagen sollen gelten, Wünsche dürfen deutlich werden.
Wenn dein Gegenüber wegen einer Meinungsverschiedenheit bedrückt ist, liegt dir vielleicht schon ein Lösungsvorschlag auf der Zunge. Hilfreicher kann zunächst sein: „Willst du mir erzählen, was passiert ist, oder möchtest du meine Einschätzung?“ So ergänzt Zuhören deine Entschlossenheit. Ihr findet gemeinsam einen Weg, statt dass du aus Zuneigung allein entscheidest.
Der Schwung und die zweite Prüfung
Mut zum Start und Geduld bei der Umsetzung können sich gut ergänzen. Du schlägst den Einführungstermin nicht nur vor, sondern arbeitest dich auch durch die weniger spannenden Einzelheiten. Das macht anderen den Einstieg leichter und kann sie zum Mitmachen ermutigen.
Schwieriger wird es, wenn du bereits zugesagt hast und erst danach genau durchrechnest, was alles dazugehört. Der Wunsch, rasch zu handeln, trifft auf das Bedürfnis, nichts ungesichert zu lassen. Übernimmst du dann auch noch fremde Aufgaben, werden Pausen und eigene Gefühle schnell vertagt.
Vor einer weiteren Zusage kurz innezuhalten, ist deshalb kein Rückschritt. Kläre, was du leisten kannst und welchen Teil jemand anderes übernimmt.
Verantwortung lässt sich teilen
Du darfst zuverlässig sein und trotzdem aussprechen, dass dir etwas zu viel wird. Auch dein Bedürfnis nach Ruhe oder Unterstützung gehört auf den Tisch.
Beim Einführungstermin muss nicht jede Frage von dir beantwortet werden. Wenn Zuständigkeiten klar sind, bleibt dein Einsatz wertvoll, ohne dass du für alles zuständig sein musst.



