

Schon eine Idee für den Versuch
Angenommen, bei der Arbeit erzählt jemand von einem kurzen Wissensaustausch in einem anderen Team. Du findest den Gedanken spannend: Jede Woche könnte jemand zeigen, was er besonders gut kann. Du würdest die erste Runde übernehmen! Während du schon einen Termin vorschlägst, hebt eine Kollegin die Hand. Sie hätte vorher noch eine Frage.
Darin lässt sich diese astrologische Kombination anschaulich erkennen: Der Schütze entdeckt eine Möglichkeit, der Widder-Aszendent möchte sie ausprobieren. Begeisterung wartet eben nicht immer geduldig, bis alle ausgesprochen haben.
Offen für Neues, mutig im Auftreten
Welches Sternzeichen du hast, bestimmt die Stellung der Sonne bei deiner Geburt. Als Aszendent bezeichnet man das Tierkreiszeichen, das zu diesem Zeitpunkt an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging. Astrologisch steht das Sternzeichen für zugeschriebene grundlegende Eigenschaften. Mit dem Aszendenten verbindet man unter anderem den ersten Eindruck und die Art, auf Menschen zuzugehen.
Beim Schützen sind Entdeckerlust, Zuversicht und Offenheit traditionelle Themen. Der Widder-Aszendent wird mit einem tatkräftigen, direkten und mutigen Auftreten verbunden. Die Lust auf neue Erfahrungen kann so rasch ins Handeln führen. Das ist eine mögliche Deutung, keine feste Beschreibung deiner Person.
Begeistern, ohne zu überholen
Nähe kann für dich bedeuten, ehrlich miteinander zu sprechen, gemeinsam etwas kennenzulernen und einander Mut zu machen. Wenn ein vertrauter Mensch an einem Vorhaben zweifelt, fällt dir vielleicht zuerst ein, was trotzdem möglich wäre. Diese Zuversicht kann guttun.
Sie ersetzt aber nicht die Frage, was der andere selbst möchte. „Willst du einen ersten Versuch machen, oder brauchst du noch Zeit?“ ist oft hilfreicher als ein begeistertes „Das machen wir jetzt!“. Auch ein offener Hinweis darf freundlich klingen. Ehrlichkeit muss nicht mit Anlauf ins Gespräch springen.
Viel Antrieb braucht einen kurzen Halt
Schütze und Widder-Aszendent können zusammen Möglichkeiten sichtbar machen und die Hürde vor dem ersten Schritt verkleinern. Wenn du etwas überschaubar ausprobierst, ermutigt das womöglich auch andere, selbst aktiv zu werden.
Anstrengend wird dieser Schwung, wenn wichtige Einzelheiten untergehen. Vielleicht sagst du mehrere Aufgaben zu, obwohl deine Zeit nur für eine reicht. Oder du handelst ungeduldig, ehe alle beteiligt waren, und wirst bei Einwänden zu unverblümt. Kurz innezuhalten hilft: Welche Fragen sind offen, was möchten die anderen, und was kannst du tatsächlich übernehmen? Ein begrenzter Versuch trägt weiter als eine große Zusage, die du später mühsam einfangen musst.
Ein Anfang, bei dem alle mitreden
Im gedachten Teamgespräch könnte aus deiner Idee zunächst ein einziger kurzer Austausch werden. Nach der Frage der Kollegin, nicht davor. Du behältst deinen Schwung und gibst anderen Raum. So wird aus deinem Mut zum Anfang eine Einladung, bei der niemand erst hinter dir herlaufen muss.



