

Die Bilder sollen endlich an die Wand
Angenommen, dein Fotokurs bereitet eine kleine Ausstellung vor. Alle schauen auf die Bilder am Tisch, aber niemand möchte anfangen. Du hältst eines probeweise an die Wand und holst eine zurückhaltende Teilnehmerin dazu: „Deine Aufnahme daneben wäre doch stark. Probieren wir es?“
In dieser Szene steckt viel von der astrologischen Verbindung Löwe und Widder-Aszendent: Du zeigst dich gern, traust dich an den Anfang und möchtest zugleich andere ermutigen. Der Bilderrahmen hängt gedanklich allerdings manchmal schneller, als die übrigen Leute schauen können.
Was Sonne und Horizont damit zu tun haben
Welches Sternzeichen du hast, bestimmt die Stellung der Sonne bei deiner Geburt. Als Aszendent gilt das Tierkreiszeichen, das zu diesem Zeitpunkt an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging.
Das Sternzeichen steht in der astrologischen Tradition für grundlegende Eigenschaften. Zum Löwen gehören dabei Herzlichkeit, Ausdruckskraft und das Vertrauen in die eigenen Möglichkeiten. Er gibt gern etwas von seiner Wärme weiter.
Beim Aszendenten geht es unter anderem darum, wie du auf andere zugehst und welchen ersten Eindruck du vermittelst. Widder bringt in dieser Deutung Direktheit, Mut und Lust am Handeln mit. Vielleicht erkennst du solche Seiten an dir. Eine feste Beschreibung deiner Person ist das nicht.
Ein klares Ja zum anderen
Zuneigung kann bei dieser Kombination sehr unmittelbar aussehen. Du sprichst ein ehrliches Kompliment aus oder machst einem nahestehenden Menschen Mut, endlich das eigene Werk zu zeigen. Wenn jemand Unterstützung sucht, bist du womöglich rasch bereit, mit anzupacken.
Nähe braucht aber auch die Bereitschaft, nicht sofort die Richtung vorzugeben. Erzählt dein Gegenüber stockend von einem Wunsch, hilft vielleicht: „Was wäre dir dabei wichtig?“ Warte die Antwort wirklich ab. Nicht jeder Gedanke kommt mit derselben Lautstärke zur Welt.
Begeisterung braucht auch eine Pause
Löwes herzliches Zutrauen und Widders Entschlusskraft können zusammen eine schöne Hürde nehmen: Aus „Vielleicht kann ich das“ wird ein erster Versuch. Du bringst etwas in Bewegung und vermittelst anderen, dass du ihnen etwas zutraust.
Die Kehrseite zeigt sich, wenn Anerkennung besonders wichtig wird und gleichzeitig alles rasch gehen soll. Vielleicht legst du die Anordnung der Fotos schon fest, bevor jemand seinen Vorschlag beendet hat. Bleibt das erhoffte Lob aus, empfindest du die Stille dann als Ablehnung statt als Nachdenklichkeit.
Hilfreich ist ein bewusstes Innehalten: Welche Idee wurde noch nicht gehört? Wem gebührt ein Dank? So bleibt dein Antrieb erhalten, ohne andere Beiträge zu verdrängen.
Ein guter Platz muss nicht die Mitte sein
Bei der Ausstellung darf auch einmal ein anderes Bild zuerst auffallen. Das macht deinen Beitrag nicht kleiner. Dein eigener Wert braucht keinen ständigen Applaus. Wenn du Wärme und Tatkraft mit offenem Zuhören verbindest, entsteht Platz für dich und die Menschen neben dir.



