Löwe als Sternzeichen und Waage als Aszendent

Löwe mit Aszendent Waage: Präsenz zeigen und andere einbeziehen

Sternzeichen Löwe
Löwe
Aszendent Waage
Waage

Ein freundlicher Empfang mit etwas Schwung

Angenommen, bei der Arbeit kommt jemand neu ins Team. Du begrüßt die Person herzlich, erzählst eine kleine, passende Anekdote und erleichterst damit den Einstieg. Als ein zurückhaltender Kollege etwas ergänzen möchte, gibst du ihm das Wort. Die Begrüßung soll schließlich keine Solovorstellung werden.

Darin lässt sich die astrologische Idee von Löwe mit Aszendent Waage erkennen: Freude am eigenen Ausdruck verbindet sich mit dem Wunsch nach einem angenehmen, fairen Kontakt. Du darfst präsent sein und trotzdem Platz lassen.

Was Löwe und Waage hier bedeuten

Welches Sternzeichen du hast, richtet sich nach der Stellung der Sonne bei deiner Geburt. Als Aszendent wird das Tierkreiszeichen bezeichnet, das zu diesem Zeitpunkt an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging.

Die Astrologie ordnet dem Sternzeichen grundlegende Eigenschaften zu. Zum Löwen gehören traditionell Herzlichkeit, Ausdruckskraft und Selbstvertrauen. Der Aszendent beschreibt unter anderem, wie jemand auf andere zugeht und zunächst wirkt. Bei Waage stehen dabei Taktgefühl, Ausgleich und Gemeinsamkeit im Vordergrund.

In dieser Kombination möchte die Löwe-Seite sich zeigen, während der Waage-Aszendent auf das Gegenüber achtet. Das ist eine mögliche Deutung, keine feste Beschreibung deiner Person. Du kannst dich darin wiederfinden, musst es aber nicht.

Auch deine Wünsche dürfen ausgesprochen werden

Nähe kann hier durch aufmerksame Worte und sichtbare Freude am anderen entstehen. Vielleicht bestärkst du einen geliebten Menschen vor einem schwierigen Gespräch oder sagst ganz konkret, was du an ihm bewunderst. Zuneigung bleibt nicht unbedingt zwischen den Zeilen versteckt.

Schwieriger kann es sein, selbst um Aufmerksamkeit zu bitten. Nach einem eigenen Erfolg wartest du womöglich auf Nachfragen und bist enttäuscht, wenn sie ausbleiben. Verständlicher wäre: „Ich würde dir gern erzählen, was heute gut gelaufen ist.“ Du darfst dir Wertschätzung wünschen und zugleich offen sagen, was dir wichtig ist.

Wenn Freundlichkeit eine Entscheidung vertagt

Eine Stärke dieser Verbindung ist ermutigende Präsenz: Du kannst Zuversicht vermitteln und zugleich verschiedene Ansichten anhören. Gerade jemand, der selten von selbst spricht, kann davon profitieren, ausdrücklich einbezogen zu werden.

Der Wunsch nach Anerkennung und das Bedürfnis nach Harmonie können sich allerdings gegenseitig blockieren. Du hältst deinen Standpunkt zurück, weil niemand enttäuscht sein soll. Oder du wirbst so ausdauernd um Zustimmung, dass ein leiser Beitrag untergeht. Eine notwendige Entscheidung bleibt liegen, obwohl du längst eine klare Vorliebe hast.

Herzlichkeit verträgt einen klaren Satz

Hilfreich ist, beides auszusprechen: „Das wäre mein Vorschlag. Welche andere Sicht fehlt noch?“ Danach muss nicht jede Person begeistert sein, damit eine Entscheidung fair sein kann.

Wie beim Empfang des neuen Teammitglieds brauchst du weder die ganze Aufmerksamkeit noch einen Platz am Rand. Du kannst Wärme ausstrahlen, anderen etwas zutrauen und deinen eigenen Wunsch vertreten. Ein freundlicher Ton verliert seinen Wert nicht, nur weil er einmal ein klares Nein enthält.