Löwe als Sternzeichen und Löwe als Aszendent

Löwe mit Aszendent Löwe: Herzlich auftreten, aufmerksam bleiben

Sternzeichen Löwe
Löwe
Aszendent Löwe
Löwe

Mut für den ersten Entwurf

Angenommen, eine neue Kollegin zeigt dir einen Entwurf und schickt vorsichtshalber drei Entschuldigungen voraus. Du entdeckst eine gelungene Stelle und sagst: „Die gehört nach vorne, nicht ins Kleingedruckte.“ Als du später deine eigene Idee vorstellst, merkt man dir die Freude daran ebenfalls an.

So lässt sich Löwe mit Aszendent Löwe im Alltag vorstellen: Du traust dir einen sichtbaren Beitrag zu und möchtest andere mitnehmen. Begeisterung darf dabei ruhig ein Gesicht haben. Und gelegentlich auch eine etwas lebhafte Handbewegung.

Wenn Grundton und Auftreten zusammenpassen

Welches Sternzeichen du hast, bestimmt die Stellung der Sonne bei deiner Geburt. Als Aszendent gilt das Tierkreiszeichen, das im selben Moment an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging.

Astrologisch steht das Sternzeichen für zugeschriebene grundlegende Eigenschaften. Mit dem Aszendenten verbindet man unter anderem den ersten Eindruck und die Art, auf andere zuzugehen.

Dem Löwen werden Wärme, Ausdruckskraft und Selbstvertrauen zugeordnet. Bei einem Löwe-Aszendenten können diese Seiten auch im Auftreten deutlich werden. Die gleiche Zeichenkombination verstärkt also einen gemeinsamen Grundton, statt gegensätzliche Bedürfnisse zweier Zeichen zu verbinden. Das ist eine traditionelle Deutung, keine Festlegung deiner Person. Vielleicht passt manches zu dir, anderes weniger.

Wertschätzung braucht zwei Richtungen

Herzliche Worte, ein offen ausgesprochenes Kompliment oder ehrliche Freude über das Gelingen einer Sache: So kann diese Kombination Zuneigung ausdrücken. Gleichzeitig tut es dir womöglich besonders gut, selbst spürbar geschätzt zu werden.

Schwierig wird es, wenn dein lebhaftes Erzählen die leiseren Anliegen eines nahen Menschen überdeckt. Vielleicht wollte er gerade etwas Persönliches sagen, während du schon eine ähnliche Geschichte beisteuerst. Eine hilfreiche Frage wäre: „Magst du mir mehr davon erzählen?“ Danach darf die Antwort auch ohne deinen nächsten Einsatz stehen bleiben.

Begeisterung anstecken lassen

Wenn du anderen etwas zutraust und das offen zeigst, kann deine Wärme ihnen Mut zum eigenen Auftritt geben. Wie bei der Kollegin: Du nimmst ihr den Beitrag nicht ab, sondern bestärkst sie darin, ihn selbst vorzustellen. Das ist eine Stärke dieser Verbindung.

Dieselbe Freude an Resonanz kann jedoch anstrengend werden. Kommt auf deine Idee nur ein knappes Nicken, deutest du das vielleicht als persönliche Zurückweisung. Dann möchtest du noch überzeugender erklären und bemerkst kaum, dass jemand anderes etwas beitragen will. Nicht zwei verschiedene Zeichen geraten hier aneinander; ein verstärktes Bedürfnis nach Anerkennung beansprucht zu viel Raum.

Nicht jede gute Idee braucht Applaus

Du kannst bewusst nachfragen, bevor du nochmals ansetzt: „Wie siehst du das?“ Zuhören und Aufmerksamkeit weitergeben nehmen deiner Ausstrahlung nichts weg.

Vielleicht steht am Ende der Entwurf der Kollegin im Mittelpunkt. Das macht deinen Beitrag nicht kleiner. Du hast etwas ermöglicht, ohne selbst die ganze Zeit sichtbar zu sein. Dein Wert bleibt auch dann bestehen, wenn gerade niemand dafür Beifall spendet.