Löwe als Sternzeichen und Fische als Aszendent

Löwe mit Aszendent Fische: Dich zeigen und andere wahrnehmen

Sternzeichen Löwe
Löwe
Aszendent Fische
Fische

Eine gute Idee, ein kurzer Blick

Angenommen, bei der Arbeit wird eine neue Idee vorgestellt. Du findest den Ansatz einer Kollegin gut und sagst begeistert, was daraus werden könnte. Als sie kaum antwortet, hältst du inne. War deine Begeisterung hilfreich, oder wollte sie ihren Gedanken erst selbst fertig erklären?

Hier lässt sich die Verbindung von Löwe und Aszendent Fische anschaulich machen: Du kannst Zuversicht vermitteln und zugleich für Zwischentöne empfänglich sein. Die Kunst ist, nicht schon jede hochgezogene Augenbraue mit einer ganzen Geschichte zu versehen.

Was Sonne und Aszendent beitragen

Welches Sternzeichen du hast, bestimmt die Stellung der Sonne bei deiner Geburt. Dein Aszendent ist das Tierkreiszeichen, das zu dieser Geburtszeit an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging.

Die Astrologie schreibt dem Sternzeichen grundlegende Eigenschaften zu. Beim Aszendenten geht es unter anderem um den ersten Eindruck und darum, wie jemand mit anderen in Kontakt tritt.

Zum Löwen gehören in dieser traditionellen Deutung Herzlichkeit, Ausdruckskraft und Selbstvertrauen. Mit dem Fische-Aszendenten kommen Mitgefühl, Fantasie und ein Gespür für Stimmungen dazu. Dein Auftreten kann deshalb anfangs weich und aufmerksam wirken, obwohl du durchaus etwas von dir zeigen möchtest. Nimm davon mit, was dir bekannt vorkommt; eine feste Beschreibung deiner Person ist es nicht.

Auch deine Wünsche gehören dazu

Einem vertrauten Menschen Mut zu machen, kann dir ebenso entsprechen wie eine liebevoll zusammengestellte Musikauswahl. Solche Gesten verbinden persönlichen Ausdruck mit Aufmerksamkeit für das Gegenüber. Natürlich darf dir auch wichtig sein, dass deine Zuwendung bemerkt wird.

Nur kann niemand sicher erraten, welche Antwort du dir erhoffst. Du könntest sagen: „Ich würde mich freuen, wenn du mir erzählst, was dir daran gefällt.“ Und wenn du gerade nicht mehr zuhören kannst, hilft ein freundliches, klares Ende mehr als widerwilliges Dableiben. Ausgesprochene Bedürfnisse machen Nähe nicht kleiner.

Begeisterung braucht auch eine Pause

Beide Seiten können sich gut ergänzen: Der Löwe traut jemandem etwas zu, der Fische-Aszendent sucht mit Fantasie nach einem passenden Zugang. Vielleicht hilft der Kollegin ein ruhiges Gespräch mehr als ein Lob vor versammelter Runde.

Schwieriger wird es, sobald deine eigene Wirkung zu wichtig wird. Dann redest du womöglich weiter und übersiehst den stillen Einwand. Gleichzeitig können widersprüchliche Eindrücke dich beschäftigen, bis du weder nachfragst noch eine Grenze setzt. „Wie war das gerade für dich?“ bringt eher Klarheit als langes Deuten. Danach braucht die Antwort allerdings auch Platz.

Herzlichkeit ohne Dauereinsatz

Zurück zur Idee am Arbeitsplatz: Du darfst begeistert sein und trotzdem das Wort wieder abgeben. Höre bewusst hin, benenne deine eigenen Wünsche und sage rechtzeitig, wenn etwas zu viel wird. Du musst weder ständig Zustimmung bekommen noch immer bereitstehen, um warmherzig zu sein. Manchmal beginnt das beste Gespräch mit einer kleinen Pause.