Krebs als Sternzeichen und Widder als Aszendent

Krebs mit Aszendent Widder: Ein weiches Herz ergreift die Initiative

Sternzeichen Krebs
Krebs
Aszendent Widder
Widder

Willkommen, hier ist noch Platz

Angenommen, beim Töpferkurs steht eine neue Teilnehmerin etwas verloren zwischen den Arbeitstischen. Du holst einen Hocker, zeigst auf den Platz neben dir und reichst ihr gleich ein Stück Ton. Ankommen soll schließlich nicht unnötig schwer sein.

Vielleicht wollte sie allerdings zuerst zuschauen. Für Krebs mit Aszendent Widder ist das ein passendes kleines Bild: Der Wunsch, jemanden einzubeziehen, wird rasch zur Handlung. Gut gemeint ist der Empfang auf jeden Fall. Ob Ton schon dazugehört, wäre noch zu klären.

Was dich bewegt und wie du losgehst

Welches Sternzeichen du hast, bestimmt die Stellung der Sonne bei deiner Geburt. Als Aszendent wird das Tierkreiszeichen bezeichnet, das zur selben Zeit an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging.

Astrologisch steht das Sternzeichen für zugeschriebene grundlegende Eigenschaften. Der Aszendent betrifft unter anderem den ersten Eindruck und die Art, auf Menschen zuzugehen.

Beim Krebs gehören Fürsorge, Empfindsamkeit und das Bedürfnis nach Verbundenheit zur traditionellen Deutung. Der Widder-Aszendent bringt eine direkte, mutige und tatkräftige Art ins Bild. Nach außen sagst du vielleicht beherzt, wo es langgeht, während dir innerlich sehr wichtig ist, dass sich alle wohlfühlen. Deine empfindsame Seite ist dabei nicht unbedingt sofort sichtbar. Das ist ein Deutungsangebot, keine Festlegung deiner Persönlichkeit.

Zupacken und trotzdem nachfragen

Zuneigung kann bei dieser Kombination sehr handfest werden. Du hörst, dass ein vertrauter Mensch einen anstrengenden Tag hatte, und stehst wenig später mit einer Einkaufstasche vor der Tür. Du willst nicht bloß Anteil nehmen, sondern etwas erleichtern.

Ein „Brauchst du Unterstützung oder lieber Ruhe?“ macht aus dem guten Impuls passende Hilfe. Auch deine Erwartungen verdienen Worte. Wenn du anschließend gern bleiben möchtest, sag es. „Ich würde mich freuen, noch mit dir zu essen“ ist verständlicher als ein enttäuschter Blick auf die bereits gedeckten Teller.

Der erste Schritt ist leicht, die Antwort nicht immer

Fürsorge und Entschlossenheit können gemeinsam viel bewirken: Du siehst, wo Nähe fehlt, und traust dich, sie anzubahnen. Nach einer Unstimmigkeit kannst du den Anfang machen, statt nur auf ein Zeichen zu warten.

Dieselbe Schnelligkeit kann allerdings andere übergehen. Noch während jemand erklärt, was er braucht, bist du schon tätig. Fällt die Reaktion dann kühl aus, kann das lange wehtun. Nach außen kommt vielleicht eine knappe Bemerkung; der Wunsch nach Anerkennung bleibt unausgesprochen. So entsteht Abstand, obwohl du eigentlich Verbindung gesucht hast.

Erst fragen, dann den Ton reichen

Du musst deine beherzte Art nicht ablegen. Ein kurzer Halt genügt oft: nachfragen, zuhören und den eigenen Wunsch benennen. Auch ein verletztes Gefühl darf direkt zur Sprache kommen. Beim nächsten Kurs ist der freie Hocker weiterhin eine nette Einladung. Das Stück Ton kann noch einen Moment warten.