

Welches Foto kommt an die Wand?
Angenommen, du suchst mit zwei Bekannten Bilder für eine kleine Fotoausstellung aus. Eine Person liebt die lebhaften Straßenaufnahmen, die andere möchte stille Landschaften zeigen. Du kannst dir beide Wirkungen gut vorstellen und schlägst eine Mischung vor. Als jemand nach deinem Lieblingsbild fragt, zögerst du. Dabei hast du längst eines.
Hier zeigt sich ein mögliches Thema von Fische mit Aszendent Waage: Du findest Zugang zu unterschiedlichen Empfindungen. Deine eigene Vorliebe braucht trotzdem einen hörbaren Satz.
Was Sonne und Horizont bedeuten
Welches Sternzeichen du hast, richtet sich nach der Stellung der Sonne bei deiner Geburt. Dein Aszendent ist jenes Tierkreiszeichen, das zur selben Zeit an deinem Geburtsort am östlichen Horizont aufging.
Dem Sternzeichen schreibt die Astrologie grundlegende Eigenschaften zu. Mit dem Aszendenten verbindet sie unter anderem den ersten Eindruck und die Art, auf Menschen zuzugehen.
Bei den Fischen gehören Mitgefühl, Vorstellungskraft und Aufmerksamkeit für Stimmungen zur traditionellen Deutung. Der Waage-Aszendent ergänzt einen verbindlichen Umgang, Taktgefühl und den Wunsch nach einem fairen Miteinander. Inneres Mitfühlen kann dadurch in einer ausgleichenden Ansprache sichtbar werden. Das ist ein mögliches Deutungsbild, keine Festlegung deiner Persönlichkeit.
Auch dein Wunsch gehört dazu
Im nahen Kontakt kann diese Mischung sehr aufmerksam sein. Du hörst vielleicht geduldig zu und überlegst dir eine persönliche Kleinigkeit, die zeigt: Ich habe an dich gedacht. Fantasie und Einfühlung machen solche Gesten besonders passend.
Gegenseitigkeit entsteht aber nicht allein dadurch, dass du dich auf andere einstellst. Wenn dir etwas fehlt, darfst du es aussprechen. Etwa: „Ich würde dir gern etwas erzählen. Hast du gerade Zeit zum Zuhören?“ So muss dein Gegenüber deine Bedürfnisse nicht mühsam zusammensuchen.
Verständnis braucht irgendwann einen Punkt
Feine Zwischentöne und ein fairer Blick auf mehrere Standpunkte können gemeinsam viel bewirken. Bei der Bilderauswahl entsteht vielleicht eine überraschende Anordnung, in der beide Stilrichtungen ihren Platz finden.
Dieselbe Offenheit kann Entscheidungen erschweren. Du nimmst ein enttäuschtes Gesicht wahr, überdenkst alles und möchtest die Stimmung wieder glätten. Dann verschiebst du womöglich eine nötige Aussprache oder sagst nicht, wo deine Grenze liegt. Je mehr fremde Eindrücke du berücksichtigst, desto schwerer wird der Zugang zum eigenen Wunsch. Die ungeklärte Sache bleibt trotzdem da.
Dein Lieblingsbild darf bleiben
Frage lieber nach, bevor du aus einem Gesichtsausdruck eine ganze Geschichte machst. Und sage freundlich, was dir wichtig ist. Manchmal gehört dazu eine Entscheidung, mit der nicht alle vollkommen glücklich sind.
Bei der Ausstellung darfst du also sagen: „Dieses Bild möchte ich unbedingt zeigen.“ Du musst dafür weder dein Mitgefühl ablegen noch unhöflich werden. Dein Geschmack braucht keinen einstimmigen Beschluss.



